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Willsch besichtigt Braas-Werk in Mittelheim

Der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch verschaffte sich bei einer Besichtigung des Braas Monier Werks vor Ort einen direkten Eindruck von den millionenschweren Investitionen, die von der Monier Roofing Components GmbH am Standort Mittelheim in Oestrich-Winkel in den vergangenen Jahren getätigt wurden. Insgesamt flossen sieben Millionen Euro in die Modernisierung und Effizienzsteigerung. Damit konnte die Produktionsleistung pro Mitarbeiter zwischen 2012 und 2017​ um satte 25 Prozent gesteigert werden.

Willsch besucht regelmäßig Betriebe in seinem Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg, um sich über die wirtschaftliche Situation in der Region an der Quelle zu informieren. „Was wir in Berlin beschließen, die Rahmenbedingungen, die wir als Gesetzgeber setzen, müssen sich in den einzelnen Unternehmen bewähren. Theoretische und ideologische Debatten nutzen weder Unternehmern noch Arbeitnehmern. Wenn man sich das in der Praxis ansieht, ist klar, dass Industrie 4.0 und Digitalisierung keine Herausforderungen der Zukunft, sondern die Innovationschancen der Gegenwart sind. Diesen Prozess müssen wir als Politik unterstützend begleiten“, betonte Willsch.
„Unser Ziel ist, dass wir möglichst nur noch an dem arbeiten, was uns unser Kunde bezahlt und das ist schlussendlich nur das verkaufsfertige Produkt. Alles andere wie z. B. das Zwischenlagern von Einzelteilen, unnötige Laufwege, Überproduktionen, nicht gekennzeichnete Lagerplätze (Rohmaterial, Montageteile, Werkzeuge müssen gesucht werden), Maschinen, die nicht erkennbar anzeigen, dass sie einsatzbereit sind und vieles andere mehr, sind es nicht. All dies kann nur über moderne DV-Systeme, Datenbanken und ein Tagesgenaues Kennzahlensystem erreicht werden. Aber das wichtigste sind die Mitarbeiter, welche bei dieser Entwicklung mitgenommen werden müssen: durch Schulungen, Erklärungen, ständige Information in  das gesamte Team, klare Definition und Beschreibung der Projekte. Wir haben in den letzten vier Jahren in Summe über 200.000 Euro für Schulungen ausgegeben“, erläuterte Geschäftsleiter Hubert Hartl Antrieb und Erfolg der Innovationsoffensive. Durch die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit konnten auch die 76 Arbeitsplätze dauerhaft gesichert werden.

„Mittelständische Unternehmen bilden wegen genau dieser erfreulichen Innovationskraft das Rückgrat unserer Gesellschaft. Technischer Fortschritt und Bereitschaft zur Prozessoptimierung - heute mithilfe der Digitalisierung - waren immer die Grundlage für den wachsenden Wohlstand in unserer Gesellschaft. Ich freue mich, dass die Firmen in meinem Wahlkreis die Chancen nicht nur sehen, sondern sie beherzt ergreifen. Dem Mittelstand kommt dabei eine entscheidende Rolle bei der Veränderung unserer Arbeitswelt und der Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit bei immer stärkerer globaler Konkurrenz zu“, erklärt Willsch, der sich als Vorstandsmitglied des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bereits seit Jahren für den Mittelstand engagiert.