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Willsch zu Besuch im St. Vincenz-Krankenhaus Limburg

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch informierte sich über Entwicklung und Sicherstellung des medizinischen Angebots für die Gesundheitsregion Diez-Limburg-Weilburg.

Neue Kinderklinik, mehr Raum für die Notfallversorgung, deutlich erweiterte Ausbildungs-Kapazitäten für die Gesundheits- und Krankenpflege, Etablierung einer Geriatrie am Standort Diez: Dies waren die Schwerpunktthemen des Besuchs des heimischen direkt gewählten CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch im St. Vincenz-Krankenhaus Limburg. Willsch zeigte sich beeindruckt ob der vielfältigen konstruktiven und perspektivischen Entwicklung innerhalb der Krankenhausgesellschaft: „Ein großartiges Engagement für eine breit aufgestellte, abgestimmte und nachhaltige Gesundheitsversorgung der Region Diez, Limburg, Weilburg“, zollte Willsch den Aktivitäten der Vincenz-Verantwortlichen Respekt.

Geschäftsführer Guido Wernert nutzte die Gelegenheit, dem Bundespolitiker die Notwendigkeit der großen Baumaßnahme „Neuer Talbau“ ganz konkret vor Augen zu führen: „Wir müssen unser Leistungsspektrum ständig aktualisieren, um der Bevölkerung eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung gewährleisten zu können“, so Wernert. „Umfang und Qualität dieser Versorgung unterliegen stetiger Veränderung: Hochleistungsmedizin benötigt hochspezialisierte Geräte, gute Arbeitsabläufe brauchen kurze Wege, Menschen in Not brauchen Schutz und Raum zur Wahrung ihrer Intimsphäre.“ Daher würden im neuen Talbau u.a. eine neue, modern konzipierte Notaufnahme, eine neue Stroke Unit für neurologische Notfallpatienten und eine Station für allgemeine Neurologie etabliert. Darüber hinaus werde hier voraussichtlich die neue Kinderklinik ihren Platz finden. „Ein solch moderner Neubau wird ganz erheblich zum Gesundwerden und Gesundbleiben der Menschen beitragen. Hier werden Maßstäbe gesetzt für ein Krankenhaus der Zukunft mit kurzen Wegen und bestmöglicher medizinischer Versorgung“, zeigte sich Willsch beeindruckt.

Über die Etablierung der Kinderklinik informierte sich der CDU-Politiker besonders eingehend: „In einer Zeit, in der andernorts Kinderkliniken eher schließen als eröffnen, hat das St. Vincenz mit diesem Angebot ungewöhnlichen Mut und Innovationsgeist bewiesen“, so Willsch. Mit der neuen Kinderklinik wurde in Limburg ein Versorgungsspektrum für Kinder und Jugendliche aller Altersklassen bis zum Erreichen der Volljährigkeit geschaffen. Durch die Vernetzung mit der pädiatrischen Versorgung kann das St. Vincenz nun auch einen sog. „perinatalen Schwerpunkt“ vorweisen. Das bedeutet, dass Schwangere ihre sehr kleinen Babys ab der 32. Woche nun auch in Limburg zur Welt bringen und dort auch weiter versorgen lassen können. Durch den neuen Standort der neuen Krankenpflegeschule mit seinen vielfältigen Perspektiven für die Aus- und Weiterbildung können hier ggf. auch solch hochspezialisierte Pflegekräfte ausgebildet werden.

Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule St. Vincenz wird aufgrund einer deutlichen Erhöhung der Ausbildungsangebote von Hadamar nach Limburg umziehen. Zusätzlich wird die Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivpflege am neuen Standort integriert sowie künftig die Ausbildung für operationsstechnische Assistenten (O.T.A.) geplant. Vorbereitungskurse zur Kenntnisprüfung (Angebot für ausgebildete Pflegekräfte aus nicht europäischen Ländern zur Anerkennung der im Ausland erworbenen Berufsurkunde) werden das Angebot des neu entstehenden Ausbildungscampus St. Vincenz abrunden. Auf lange Sicht wird auch das Angebot eines Bachelors der Gesundheitspflege sowie die Ausbildung von Anästhesietechnischen Assistenten (ATA-)Ausbildung geprüft. Wichtige Entwicklungsmöglichkeiten für die Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten am St. Vincenz – so Geschäftsführer Wernert.

Mit der Übernahme des Diezer Krankenhauses sei für die Krankenhausgesellschaft am Standort Diez die rheinland-pfälzische Landesplanung ein Thema, erläuterte Geschäftsführer Wernert. Dort bestehe bei der Altersheilkunde Nachholbedarf. Dank der neuen Weiterentwicklung des Standorts könnten Patienten künftig mit geriatrischen rehabilitativen Folgebehandlungen nach Akutbehandlungen (z. B. Muskel/Skelet, Viszeral- und gefäßchirurgische Eingriffe, schwere internistische Erkrankung wie Herzinfarkt oder Pankreatitis) in Diez zügig und wohnortnah weiterbehandelt werden.

Willschs Fazit nach seinem Besuch auf dem Schafsberg: „Hier greift ein Zahnrad ins Andere – am St. Vincenz werden Bausteine von heute für die Medizin von morgen bewegt!“