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Klaus-Peter Willsch MdB
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Koppelin und Willsch: Abgabe von Bundeswehr-Material an Hilfsorganisationen ermöglicht
11.11.2011 - Bund
Koppelin und Willsch: Abgabe von Bundeswehr-Material an Hilfsorganisationen ermöglicht

Dr. h.c. Jürgen Koppelin, FDP-Bundestagsabgeordneter und Hauptberichterstatter für den Verteidigungsetat im Haushaltsausschuss und Klaus-Peter Willsch, Berichterstatter für den Einzelplan 14 für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, haben mit einem Antrag in der Bereinigungssitzung den Weg freigemacht für die unentgeltliche Abgabe nicht mehr benötigter Fahrzeuge und anderer Materialien an anerkannte Katastrophenschutzorganisationen.

"Nach dem Ende der Wehrpflicht und damit einhergehend des Zivildienstes sind anerkannte Katastrophenschutzorganisationen auf ehrenamtlicher Basis noch wichtiger für Deutschland geworden. Wir sind daher auch der festen Überzeugung, dass wir als Berichterstatter für den Verteidigungsetat zumindest die mittelbare Pflicht haben, auch diesen Organisationen so gut wie möglich zu helfen", erklären Koppelin und Willsch nach dem Ende der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2012. Im angesprochenen Beschluss wird es der Bundeswehr ermöglicht, nicht mehr benötigte Fahrzeuge und Materialien mit Zustimmung des Bundesministeriums der Finanzen ohne Werterstattung an die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk und bundesweit anerkannte Katastrophenschutzorganisationen (wie DLRG oder DRK) abgegeben werden können.

Die beiden Bundestagsabgeordneten wollen mit diesem Beschluss auch darauf aufmerksam machen, dass ehrenamtliches Engagement zukünftig immer wichtiger wird: "Das Prinzip "Wir. Dienen. Deutschland." gilt schließlich nicht nur für die Bundeswehr, sondern auch für die Feuerwehren, das THW und andere Organisationen, die ihr Betätigungsfeld im Katastrophenschutz gefunden haben".

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