Willsch: Mehrgenerationenhäuser in Oestrich-Winkel und Eltville werden weiter vom Bund gefördert
Die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser (MGH) in Oestrich-Winkel und Eltville ist gesichert. Das gibt der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg, Klaus-Peter Willsch, bekannt. Beide MGH werden im Folgeprogramm „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bezuschusst. Das Programm startet am 01.01.2012 und läuft drei Jahre.
„Natürlich freue ich mich, dass das MGH in Oestrich-Winkel und das MGH MüZe in Eltville auch zukünftig vom Bund gefördert werden. Es ist wichtig, dass die begonnene erfolgreiche Arbeit nun kontinuierlich fortgesetzt werden kann“, erklärt Willsch.
Die MGH in Oestrich-Winkel und Eltville haben sich im laufenden Programm als vorbildliche geführte Häuser präsentiert. Nicht zuletzt sieht Willsch dies als persönlichen Erfolg der jeweiligen Leiterinnen der MGH, Christiane Kompch-Maneshkarimi (Oestrich-Winkel) und Bettina Behrens (Eltville). „Beide Damen haben ihren Laden im Griff und zeigen durch ihre Arbeit, dass Ihnen die Sache am Herzen liegt. Es ist toll, dass dieses Engagement durch die weitere Beteiligung am Programm gewürdigt wird“, so der Hohensteiner Willsch.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Folgeprogramms ist unter anderem die Etablierung von Unterstützungsangeboten für Demenzkranke und ihre Familien. Hier hat sich das MGH in Oestrich-Winkel mit dem Betreuungsservice für Demenz-und Alzheimererkrankte / HUFAD - Rheingau profiliert. Weitere Schwerpunkte des neuen Programms sind integrationsfördernde Angebote oder auch die Vernetzung von Einrichtungen und Initiativen im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements. Das Angebot "Mama lernt Deutsch" des Eltviller Mehrgenerationenhauses passe hier beispielsweise gut rein, so Willsch.
Ungeachtet der erfreulichen Verlängerung der Förderung weist Willsch darauf hin, dass keine neue Dauersubvention geschaffen werden soll. Die MGHs und die jeweiligen Träger bzw. Standortgemeinden sind aufgefordert, sich um die langfristige stabile Finanzierung der Einrichtungen als klassischen Orten kommunaler Daseinsvorsorge zu kümmern. Stiftungslösungen oder Kooperation mit der heimischen Wirtschaft sind beispielhafte Möglichkeiten hierzu.