Bei einem Besuch auf der Domäne Blumenrod in Limburg informierte sich der heimische Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU) über den Baufortschritt des Mehrgenerationentreffpunktes Zeppelin Z 2, der zur Zeit von der Stiftung Domäne Blumenrod in der Zeppelinstraße errichtet wird.
Ich bin sehr beeindruckt von dem sozial diakonischen Engagement der Stiftung und von dem, was hier auf der Domäne bereits entstanden ist, so Klaus-Peter Willsch, der vom Ersten Stadtrat der Stadt Limburg, Michael Stanke, begleitet wurde. Neben den Baumaßnahmen des Treffpunktes, der in Form eines Cafès entstehen soll, sind auf dem Gelände der ehemaligen Staatsdomäne Blumenrod bereits die Kinderkrippe „Krümelkiste“ sowie zwei medizinisch-therapeutische Praxen angesiedelt worden. Darüber hinaus wird im kommenden Jahr eine Tagespflegeeinrichtung mit 16 Plätzen entstehen. Die Kreisverwaltung Limburg-Weilburg hat bereits den entsprechenden Bedarf in einem Bescheid festgestellt.
Bei dem Besuch vor Ort in Limburg konnte sich der heimische Abgeordnete auch über die Aktivitäten der Stiftung informieren. So nimmt die Stiftung an dem zur Zeit laufenden Interessenbekundungsverfahren des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teil. Aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds werden für die Jahre 2012-2014 Fördergelder von jährlich 40.000 € für Mehrgenerationenhäuser bereitgestellt. Diese sind für den laufenden Betrieb sowie für Personalkosten gedacht. Bei dem ganzheitlichen Ansatz des Hauses in Blumenrod wird während der regelmäßigen Öffnungszeiten im Cafè eher die Begegnung im Vordergrund stehen, darüber hinaus sollen als weitere Bausteine Seminare angeboten werden. Hier ist daran gedacht, Seminare zu Lebens- und Erziehungsfragen aber auch Seminare, in denen es um Erwerb und Anwendung von kreativen Fähigkeiten geht, anzubieten. So könnten Kurse oder Seminare „Gesund und fit im Alter“, „Essen und Trinken im Alter“, „Gedächtnistraining“, „Atmung und Bewegung“, „Bastel- und Malkurse“ angeboten werden. Ein insbesonders auf Senioren abgestimmtes Sportprogramm „Laufen ohne zu Schnaufen“, Walkingkurse, Gymnastik- und Tanzkurse werden das Angebot abrunden.
Weiterhin haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Angebote der Lernstube zu nutzen. Hier werden insbesondere auch Kinder von Migranten betreut und gefördert.
Wir hoffen sehr, dass wir in das Programm aufgenommen werden, so der Geschäftsführer der Stiftung Domäne Blumenrod, Heiner Schelke. Mit der Förderung würden wir in die Lage versetzt unser Angebot für die Bevölkerung in Limburg auszubauen und abzurunden. Für die Stadt sagte Michael Stanke jegliche Unterstützung zu.