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Klaus-Peter Willsch MdB
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Krautzberger GmbH erhält 276.000 Euro Fördermittel
24.11.2011 - Bund
Krautzberger GmbH erhält 276.000 Euro Fördermittel

Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Krautzberger GmbH in Eltville am Rhein im Rahmen der Maßnahme "KMU-innovativ" (Forschungsförderungsprogramm für kleine und mittlere Unternehmen) mit 276.684 Euro. Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit. Mit der Fördermaßnahme soll im Rahmen eines Verbundvorhabens zum Klimaschutz die Erforschung von neuartigen, energieeffizienten Prozessabläufen zur Herstellung von glasierter Keramik vorangetrieben werden.

"Ich gratuliere der Krautzberger GmbH aus Eltville. Sie hat damit verdeutlicht, dass technologischer Fortschritt und Spitzenforschung im Rheingau geleistet wird", freut sich Willsch. Der zuständige Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Helge Braun, kommentiert die Bedeutung der kleinen und mittleren Unternehmen in diesem Zusammenhang: "Als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen sowie als Prozessinnovatoren, die durch neue Verfahren und für Unternehmen externe Umwelteffekte bzw. den Ressourcenverbrauch verringern können, sind sie spezielle Know-how-Träger und damit ein wesentlicher Innovationsmotor."

Mit der Arbeit der Krautzberger GmbH aus Eltville im Rahmen des Verbundprojektes soll eine Verbesserung in der Herstellung von Sanitär-, Grobkeramik und Geschirr erzielt werden. Ziel ist es, ein energieeffizientes einstufiges Formgebungs- und Glasierverfahren zu entwickeln, welches Energie und CO2 spart, indem es mehrere energieintensive Einzelschritte in einem Prozessschritt vereint. In Eltville wird dabei die passende Glasurauftragtechnik für die Form entwickelt und in den Gesamtprozessablauf integriert. Allein bei der Villeroy & Boch AG könnte so bei eine jährlichen Produktion von 1 Mio. Sanitärteilen elektrische Energie im Umfang von 5617 MWH gespart und dadurch der CO2-Ausstoß um 3586 Tonnen verringert werden.

Somit trägt dieses Projekt zum Ziel der Bundesregierung bei, die Energieproduktivität bis 2020 im Vergleich zum Jahr 1990 zu verdoppeln und die CO2-Emissionen um bis zu 40% zu reduzieren. In das Verbundprojekt sind neben der Firma Krautzberger GmbH noch die Villeroy & Boch AG, die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. sowie zwei weitere Partner eingebunden. Das Projekt ist am 1. Oktober angelaufen und endet am 30. September 2014.

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