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Klaus-Peter Willsch MdB
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Bundespräsident Christian Wulff beim Parlamentskreis Mittelstand. Bundespresseamt/Fotograf: Guido BergmannFoto: Bundesregierung, Jochen EckelBesuchergruppe der Fahrt des Bundespresseamtes vom 16.-19. November 2011Bundespräsident Christian Wulff beim Parlamentskreis Mittelstand. Bundespresseamt/Fotograf: Guido Bergmann
Bundespräsident Christian Wulff beim Parlamentskreis Mittelstand. Bundespresseamt/Fotograf: Guido Bergmann
Foto: Bundesregierung, Jochen Eckel
Besuchergruppe der Fahrt des Bundespresseamtes vom 16.-19. November 2011
Bundespräsident Christian Wulff beim Parlamentskreis Mittelstand. Bundespresseamt/Fotograf: Guido Bergmann
Bundesmittel für Kloster Eibingen im Rheingau

Am 4. Oktober 2011 übergab Prof. Dr. Gerd Weiß, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, im Beisein von Klaus-Peter Willsch, MdB, um 14.00 Uhr einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 150 000 € für die Dachsanierung der Kirchtürme und der südlichen Flächen des Haupt- und Seitenschiffes im Kloster Eibingen, Benediktinerinnenabtei St. Hildegard, Klosterweg in 65385 Rüdesheim.
 
„Die Abtei St. Hildegard gehört mit ihrer eindrucksvollen Doppelturmfassade untrennbar zum Rheingau-Panorama“, so Prof. Dr. Gerd Weiß, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, „die imposanten Kirchtürme ragen aus den Rebzeilen oberhalb von Rüdesheim-Eibingen auf und sind für Reisende schon von weither sichtbar. Jeder, der sich von Rüdesheim her kommend auf den Weg zu dem sehr reizvoll gelegenen Koster macht, versteht, warum an dieser Stelle in der Nachfolge einer im 12. Jahrhundert von Hildegard von Bingen gegründeten Anlage im 19. Jahrhundert erneut ein Kloster erbaut werden sollte. Die im 19. Jahrhundert weit verbreitete romantische Verklärung der Landschaft und das Interesse an der Architektur früherer Generationen wirken bis heute weiter. Mehr denn je brauchen wir Orte, die uns in unseren vollen Alltagen Ruhe und die Konzentration auf das Wesentliche vermitteln. Die anstehende Dachsanierung der Klosterkirche trägt dazu bei, dass die erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaute Abtei St. Hildegard mit ihrer langjährigen Weinbautradition auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Identität der Region bleibt.“

„„Ich freue mich sehr darüber, dass wir Dank des Denkmalschutz-Sonderprogrammes dazu beitragen können, das Kloster Eibingen für künftige Generationen zu erhalten, sagte der CDU-Bundestagsabgeordneter Klaus Peter Willsch, „mit der Sanierung des Daches würdigen wir auch das Engagement der benediktinischen Gemeinschaft, die in den vergangenen 20 Jahren aus eigenen Mitteln sehr viel für die Erhaltung des Klosters geleistet hat. Willsch ist Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, der das Denkmalschutz-Sonderprogramm vor zwei Jahren initiierte. 40 Millionen Euro wurden damals bereitgestellt.

Äbtissin Clementia Killewald, OSB, Abtei St. Hildegard bedankte sich sehr herzlich für die Mittel zur Sanierung des Kirchendaches: „Die Denkmalpflege und die Politik sind mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm eine ausgesprochen erfolgreiche Partnerschaft eingegangen – zum Wohle unserer Abtei, aber auch zum Wohle der Stadt Rüdesheim, des Rheingaus, des Landes Hessen und – wie wir hoffen – auch zum Wohle der Bundesrepublik Deutschland. Unsere Abtei hat Jahr für Jahr viele Tausende Besucherinnen und Besucher zu verzeichnen. Insofern ist das Denkmal nicht nur das Zuhause unserer 52-köpfigen benediktinischen Gemeinschaft, sondern zugleich Anker- und Rastplatz für Abertausende Menschen.“  
Das Denkmalschutz-Sonderprogramm II ist die Fortsetzung des erfolgreichen Förderprogramms des Bundes für bundesweit bedeutsame Baudenkmäler. Es ist diesmal mit insgesamt rund 10  Mio.Euro dotiert. In Hessen konnten so wieder 9  Objekte einer von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) eingesetzten Expertengruppe vorgeschlagen werden. Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen hat die Auswahl der Objekte mit einer Fördersumme von fast 900.000 Euro vorgenommen und wurde vom Bund auch mit der förmlichen Abwicklung dieses Förderprogramms beauftragt.

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