Klaus-Peter Willsch

Internatsschule Schloss Hansenberg nimmt an Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ teil

Die Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim nimmt an der Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ teil. Mit dieser Initiative sollen in den kommenden zehn Jahren die schulischen Entwicklungsmöglichkeiten talentierter Kinder und Jugendlicher – unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Status – im Regelunterricht gefördert werden. Das teilen der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch und die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper mit.

„Ich freue mich sehr, dass mit der Internatsschule Schloss Hansenberg eine Schule aus meinem Wahlkreis unter den 300 ausgewählten Schulen ist. Von der hervorragenden Arbeit, die dort tagtäglich geleistet wird, konnte ich mich schon bei zahlreichen Besuchen überzeugen“, betont Willsch.

 

Das Bundesbildungsministerium (BMBF) und die Länder stellen zu gleichen Teilen insgesamt 125 Millionen Euro bereit. In der ersten Phase (2018-2022) nehmen bundesweit 300 Schulen aus dem Primar- und Sekundarbereich an der Initiative teil. Die Länder haben die 300 Schulen in einem sorgfältigen, mehrstufigen Auswahlprozess ausgewählt. Kriterien waren u.a. die regionale Verteilung, die Beteiligung aller länderspezifischen Schularten, die Ausgewogenheit von Schulen mit „Expertise“ („Vorerfahrung“) und Schulen mit wenig „Expertise“, des Weiteren die Einbeziehung von Schulen mit hohem Migrantenanteil sowie sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern sowie Verbundnetzstrukturen.

 

Der Aufgabenverteilung des Grundgesetzes gemäß trägt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu diesem breit angelegten Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozess bei, indem es einen interdisziplinären Forschungsverbund mit 15 beteiligten Universitäten fördert.

 

Der Verbund wird gemeinsam mit den Schulen Strategien und Maßnahmen zur gezielten Talentförderung im Regelunterricht erarbeiten. Er soll praxisnah und auf Augenhöhe mit den Schulen ein leistungsfreundliches Schulklima entwickeln. Ziel ist es, den Unterricht so auszurichten, dass Lehrerinnen und Lehrer die Potenziale ihrer Schülerinnen und Schüler so früh wie möglich erkennen und entsprechend fördern. Schulische Netzwerke sollen Schulleitungen und Lehrkräften darüber hinaus einen schul- und fächerübergreifenden Austausch ermöglichen.

 

In der zweiten Phase der Initiative werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die mit den Schulen entwickelten Konzepte, Maßnahmen und Materialien hinsichtlich ihrer Wirksamkeit evaluieren und weiteren Schulen bundesweit zur Verfügung stellen. Bund und Länder verbessern mit dieser Initiative maßgeblich die Chancengerechtigkeit in Deutschland. Profitieren werden viele begabte Schülerinnen und Schüler, die die Möglichkeit erhalten, ihre Anlagen und Talente bestmöglich zu entfalten.

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