„Um Zweifel an der sach- und rechtskonformen Positionierung der Probenahmestellen auszuräumen, befürworte ich eine rasche Ausweitung der unabhängigen Begutachtung auf alle Bundesländer," erklärt Willsch.
Die aktuell beabsichtigte Erweiterung der Begutachtungen konzentriert sich hierbei auf Probenahmestellen, die im Jahr 2017 eine Überschreitung des Jahresmittelgrenzwertes für Stickstoffdioxid aufgewiesen haben.
„Die 25 Probenahmestellen mit den höchsten NO2-Werten sollen vorrangig begutachtet werden. Hierzu zählen auch die Probenahmestellen in Limburg, Frankfurter Straße 52 und Limburg, Schiede 28-30. Falls die unabhängige Überprüfung Unregelmäßigkeiten aufweisen sollte, werde ich mit Nachdruck anregen die aufgestellten Probenahmestellen aus der Bewertung der Belastung herauszunehmen,“ so der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg weiter.
Welche Institution die Begutachtung durchführen wird, ist derzeit noch offen. Es ist beabsichtigt, dass die Begutachtung ab Mitte Februar 2019 erfolgt.