"Es ist immer erfreulich, wenn solch besondere Objekte von nationaler Bedeutung aus der Heimat gefördert werden. Bei dem Gebäude Roßmarkt 7 handelt es sich um ein schmales, dreistöckiges, Fachwerkhaus mit typischen Merkmalen eines Hallenhauses welches sich im nördlichen Bereich des Roßmarktes befindet und über eine kurze Stichgasse zu erreichen ist. Die Architektur des Hauses liefert zahlreiche Hinweise auf seine Entstehungszeit. Zum Beispiel lassen sich Ähnlichkeiten mit der Kubatur des Gebäudes Kleine Domtreppe 7 finden, was auf eine Entstehung im 14. oder frühen 15. Jahrhundert hinweist. Außerdem lässt sich durch diese Verwandtschaft schlussfolgern, dass es sich auch im Roßmarkt 7 um einen, zumindest im Kern erhaltenen, Wandständerbau handelt. "Ich bin davon überzeugt, dass die Fördergelder im Sinne des Programms und zum Erhalt dieses geschichtsträchtigen Ortes sehr gut eingesetzt werden", freut sich Willsch.
"Die Investition des Bundes ist nicht nur eine Bereicherung für unsere Kulturregion und den reichen Bestand historischer Gebäude in der Bischofsstadt, sondern stärkt damit auch den wichtigen Faktor Städte-Tourismus. Den Verantwortlichen vor Ort wünsche ich weiterhin gutes Gelingen für ihr Projekt", so Willsch weiter.