Die Hofanlage wurde 1610 durch den bedeutenden Architekten und Baumeister Heinrich Höer errichtet mit qualitätvollem Renaissance-Fachwerk und reichen Schnitzereien. Im Inneren vorzüglich erhaltene, teilweise zusammen getragene und liebevoll restaurierte Ausstattung des 17. – 19. Jahrhunderts mit guten Stuckdecken, Spindeltreppe, Kachelöfen, Mobiliar, Wandmalereien, Fenstern, barocken Türblättern und historischen Sandstein- und Dielenböden.
Der Höerhof prägt als Teil des kulturellen Erbes der Stadt Idstein die hessische Kulturlandschaft mit und bildet damit ein Beispiel des nationalen kulturellen Erbes. Die Schmuckfachwerkfassaden und die historischen Fenster werden in ihrem Bestand gesichert und behutsam restauriert.
„Die Stadt Idstein hat das Glück, dass Sabine Kogge als Eigentümerin des Höerhofs sich ihrer Verantwortung für dieses wunderbare alte Gebäude bewusst ist und mit großem unternehmerischem Einsatz bis heute nutzt. Das ist gelebte Tradition und hat deshalb auch jeden Cent an Fördergeld redlich verdient“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Willsch.