Der Vorsitzende der Deutsch-Taiwanischen Parlamentariergruppe (Freundeskreis Berlin-Taipeh) im Deutschen Bundestag, der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch, weist auf die Deutsch-Taiwanische Ausschreibung für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte mittelständischer Unternehmen hin.
Deutsche mittelständische Unternehmen sind aufgefordert, mit ihren taiwanischen Kooperationspartnern Anträge für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE-Projekte) einzureichen. Von den Antragstellenden wird erwartet, dass sie marktreife Lösungen für Produkte, technologiebasierte Dienstleistungen oder Verfahren in allen Technologie- und Anwendungsbereichen entwickeln, die ein hohes Marktpotenzial aufweisen.
„Gerade in der derzeit angespannten Situation zeigt sich deutlicher denn je: Taiwan ist ein Leuchtturm des Fortschritts, der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Asien. Tag für Tag beweist uns Taiwan, dass auch Chinesen in einer offenen und demokratischen Gesellschaft leben können. Leider ist das Land aufgrund der Ein-China-Politik nach wie vor von einem Großteil der internationalen Beziehungen abgeschnitten und sieht sich durch seinen rotchinesischen Nachbarn nicht nur massiven militärischen Bedrohungen, sondern allerlei großen und kleinen Repressionen ausgesetzt. Gerade deshalb sollten wir den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch mit Taiwan verstärken. Denn Taiwan ist eine hochmoderne, digitalisierte Volkswirtschaft“, so Klaus-Peter Willsch.
Abgabefrist für die Anträge ist der 30. September 2024. Anträge werden fortlaufend begutachtet und können jederzeit eingereicht werden. Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollten frühzeitig Kontakt zum Projektträger AiF Projekt GmbH aufnehmen. Alle Infos zum Programm finden Sie hier: www.zim.de/ZIM/Redaktion/DE/Meldungen/2024-Internationale-Ausschreibungen/2024-02-01-7-ausschreibung-deutschland-taiwan.html