Mit einer Bundesförderung von 1,36 Millionen Euro im Rücken geht das St. Vincenzstift nun die kommenden Herausforderungen zur Sanierung des Schwimmbades der Vincenzschule Aulhausen an. Der örtliche Bundestagswahlkreisabgeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU) besuchte das St. Vincenzstift und machte sich ein Lagebild vor Ort.
Nach den langen Anstrengungen um Fördergeld wurde die Mühe belohnt und dem St. Vincenzstift 1,36 Millionen Euro Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ bewilligt. Doch nach der Förderung ist vor dem Arbeitsbeginn vor Ort, und so gilt es jetzt, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Sanierung des Schwimmbads umsetzen zu können.
Seit langem schon steht Willsch mit dem Sprecher der Geschäftsführung des St. Vincenzstift, Dr. Dr. Caspar Söling, im Kontakt und unterstützte auch die Bewerbung um Bundesmittel. Der enge Austausch werde nun fortgesetzt, so Willsch, um das Projekt über die Ziellinie zu bringen.
„Die Bedeutung der pädagogischen Arbeit des St. Vincenzstifts ist kaum zu überschätzen. Nicht nur die Schüler, auch die Region als Ganzes profitieren von seiner Arbeit und seinen Leistungen. Daher werde ich auch weiterhin Dr. Dr. Söling und dem Vinzenzstift zur Seite stehen und das Projekt nach Kräften unterstützen,“ teilt Willsch weiterhin mit.
Das Hallenbad des St. Vincenzstifts wurde 1975 eröffnet und war seitdem durchgehend in Gebrauch, hauptsächlich von Schülern der Vincenzschule Aulhausen, einer anerkannten Förderschule für geistige Entwicklung, Lernen und sozial-emotionale Entwicklung sowie einer inklusiven Grundschule. Bis zur vorübergehenden Schließung im Sommer 2022 besuchten wöchentlich über 300 Schüler das Bad. Zudem nutzten Bewohner und Mitarbeiter des St. Vincenzstifts, einige von ihnen mit schwersten Behinderungen, das Schwimmbad. Auch Mitglieder der DLRG, des Rheingauer Schwimmclubs und der TG Rüdesheim sowie die Rheingauer Schwimmschule waren zuletzt externe Nutzer.