Klaus-Peter Willsch

Willsch: Film- und Lichtprojektion im Parlamentsviertel – Auch in diesem Jahr Parlamentarisches Freilichtkino an der Spree

Auch in diesem Sommer wird das Spreeufer im Berliner Parlamentsviertel in den Sommermonaten allabendlich zur Bühne für eine eindrucksvolle Film- und Klanginstallation über die Geschichte des Parlamentarismus in Deutschland. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

Seit Donnerstag, den 23. Mai bis zum Tag der Deutschen Einheit am 03. Oktober können Spaziergänger und Touristen im Parlamentsviertel in die Geschichte des Reichstagsgebäudes und des Parlamentarismus in unserem Land eintauchen. Die halbstündige Bild- und Klanginstallation mit dem Titel „Menschen und Parlament – 75 Jahre. Demokratie lebendig“ wird auch in diesem Jahr an der Fassade des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses im Parlamentsviertel präsentiert.

Die Installation beginnt mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 und schildert, wie sich der von Großbritannien, Frankreich und den USA besetzte Westen Deutschlands zu einem demokratischen Staat entwickelt. Erzählt wird von der Entstehung des Grundgesetzes und von den wichtigen Wegmarken des Parlamentarismus in der Bundesrepublik. Zugleich wird die Entwicklung im östlichen, von der Sowjetunion kontrollierten Teil Deutschlands, beleuchtet. Hier entsteht mit der DDR ein sozialistischer Staat unter der Herrschaft einer Partei. 

Mit dem Ende der DDR und der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 gilt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland im gesamten Land. Die Installation veranschaulicht die Unterschiede der beiden politischen Systeme, zeichnet 75 Jahre Parlamentarismus in Deutschland nach und zeigt den beständigen Wandel, den unsere Gesellschaft durchwandert, und wie dieser gestaltet werden kann.

„Eine empfehlenswerte Filmvorführung, die mit modernster Technik die wichtigsten Momente deutscher Parlamentsgeschichte an historischer Stelle lebendig werden lässt“, so Klaus-Peter Willsch. „Die Projektion macht zudem deutlich, dass das Parlament das Herzstück der Demokratie darstellt. Es muss selbstbewusst die Regierung wählen und kontrollieren!“ so Willsch weiter.

Über die im Zentrum befindliche Spielfläche hinaus, ist das gesamte Marie-Elisabeth-Lüders-Haus Teil der Inszenierung. Insgesamt werden fünf Projektionsflächen bespielt. Die größte Fläche ist 300 Quadratmeter groß, die kleinste 21 Quadratmeter. Zusätzlich werden mit Laserprojektoren weitere Motive auf verschiedenen Gebäudeteilen abgebildet. Die Scheinwerfer erschaffen eine eindrucksvolle Aura und hüllen die Architektur des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses in ein besonderes Licht.

Eine Vorführung dauert rund 30 Minuten. An jedem Abend wird der Film zwei Mal hintereinander gezeigt. Der Zuschauerbereich befindet sich auf den Freitreppen am südlichen Spreeufer beim Friedrich-Ebert-Platz. Der Besuch ist kostenlos.

Täglich beginnt die Projektion ab dem:

  • 23. Mai um 22.00 Uhr,
  • 2. Juni um 22.15 Uhr,
  • 14. Juli um 22.00 Uhr,
  • 28. Juli um 21.45 Uhr,
  • 11. August um 21.15 Uhr,
  • 25. August um 20.45 Uhr,
  • 8. September um 20.15 Uhr.
Zurück