Klaus-Peter Willsch

Willsch und Müller: Rüdesheimer Abtei St. Hildegard erhält 300.000,- aus Denkmalschutz-Sonderprogramm XIII

Seit 120 Jahren thront die Abtei St. Hildegard in den Rüdesheimer Weinbergen über dem Rhein. Um diesen stolzen Bau zukunftsfest zu sanieren, wird die Abtei mit 300.000,- Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes gefördert. Dies teilen die Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch (CDU) und Alexander Müller (FDP) mit.

„Lange Jahre wurde die Originalsubstanz der Abtei sorgfältig instandgehalten und hat zahlreichen wetterbedingten Widrigkeiten standgehalten. Nun ist es jedoch an der Zeit, vor allem die Bedachung denkmalgerecht zu sanieren, damit uns St. Hildegard noch lange erhalten bleibt,“ teilt Willsch mit.

„Ob als Anlaufpunkt für Gläubige oder als Ausflugsziel am Wochenende; die Abtei St. Hildegard ist durch ihre Tradition und ihre wunderschöne Lage in den Rheingauer Weinbergen ein Identitätsmarker unserer Heimat. Daher ist jeder Cent aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm hochverdient und erhält der Region dieses wunderbare Kleinod,“ ergänzt Müller.

Die Abteikirche St. Hildegard ist nach dem Vorbild der alten Basiliken zwischen 1900 und 1904 im neuromanischen Stil erbaut. Besonders eindrucksvoll sind die zwei 48 Meter hohen Türme der Kirche mit den Rheinischen Rautendächern. Nach mehr als hundert Jahren sind inzwischen trotz sorgfältiger Wartungen in der Vergangenheit umfassende Sanierungen der Kirchdächer nötig. Von großer kultur- und heimatpolitischer Bedeutung ist die Sanierung deshalb, weil die Geschichte der Abtei noch deutlich länger als hundert Jahre zurückreicht. Im Zwölften Jahrhundert nämlich leitete niemand Geringeres als die heilige Hildegard von Bingen die Abtei. Hildegard war 2012 von Papst Benedikt XVI. zur Kirchenlehrerin erhoben worden.

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