Klaus-Peter Willsch

Willsch: „Verträglicher Netzausbau statt grüner Ideologie!“

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat mit dem Antrag „Die Energiewende bezahlbar gestalten – Kosten sparen beim Netzausbau“ eine Initiative für eine bürgerfreundliche und effiziente Ausgestaltung des Netzausbaus vorgelegt. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

„Die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes hängt maßgeblich von einer stabilen und kostengünstigen Energieversorgung ab. Dazu bedarf es Fortschritten beim Ausbau der erneuerbaren Energien sowie von neuen Kraftwerken für gesicherte Leistung, Netzen und Speichern. Vor allem aber wird der weitere Erfolg der Energiewende davon abhängen, ob dies mit einem hohen Maß an Kosteneffizienz und Akzeptanz in der Bevölkerung vor Ort geschieht. Deswegen ist klar: Die Kostenfrage darf nicht zu einer Akzeptanzfrage werden“, so Willsch.

„Allein immer neue Ausbauziele zu setzen, ist für den Erfolg der Energiewende nicht ausreichend. Es ist zwingend, den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Netzintegration stärker aufeinander abzustimmen. Zugleich muss aber weiter gelten: In belasteten Regionen bleibt es grundsätzlich bei Erdverkabelung“, so Willsch weiter.

Eine solche regionale Belastung kann beispielsweise durch das Bündelungsgebot oder durch weitere gemeinwohlorientierte überregionale Infrastrukturprojekte in der Region entstehen.

„Die derzeitige links-gelbe Bundesregierung erweckt leider den Anschein, vermeintlich grüne Projekte mit der Brechstange durchzudrücken. Frei nach dem Motto ,Der Zweck heiligt die Mittel‘ werden Stromtrassen ohne Rücksicht auf die berechtigten Anliegen und Sorgen der Bürger durch Wohngebiete verlegt, anstatt sinnvolle und gangbare Alternativen zu nutzen. Durch meinen Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg verlaufen die Trassen von Ultranet und Rhein-Main Link. Im Bereich Idstein/Niedernhausen verlaufen beide Trassenkorridore so nahe beieinander, dass sich eine gemeinsame Erdverkabelung nahezu aufdrängt“, so Willsch abschließend.
 

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