Klaus-Peter Willsch

Willsch erinnert an den Mauerbau

Während sich das politische Berlin in der Sommerpause befindet, jährt sich am 13. August abermals ein historisches Ereignis gesamtdeutscher Geschichte: Der Bau der Berliner Mauer, die zwischen August 1961 und November 1989 die deutsche Teilung manifestierte. Anlässlich dieses besonderen Tages möchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch den Opfern der deutschen Teilung gedenken.

„Sonntag, der 13. August 1961, wird für immer ein Tag bleiben, der eine tiefe Wunde in die Berliner Gesellschaft, in unsere gesamtdeutsche Bevölkerung, und in viele Familien und Freundeskreise gerissen hat. Mehr als 28 Jahre war die Berliner Mauer das Symbol für die Teilung eines Landes, das eigentlich immer zusammen gehörte. Nach Angaben des Zentrums für zeithistorische Forschung sind mindestens 140 Menschen bei dem Versuch, aus dem Unrechtsstaat DDR in die Bundesrepublik zu fliehen, dem Schießbefehl zum Opfer gefallen,“ erklärt der hessische Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch, der sich seit Jahren intensiv für die Aufklärung von DDR-Unrecht einsetzt.

Rund 2,8 Mio. Ostdeutsche waren vor dem Bau der Mauer bereits in den Westen geflüchtet.  Diese „Abstimmung mit den Füßen“ war ein klares Misstrauensvotum gegen die freiheitsfeindliche Planwirtschaft der DDR, die durch die Abwanderung von Arbeitskräften zusätzliche Probleme bekam. Heute weiß man: Die Maßnahmen zur Grenzsicherung waren die Idee der DDR-Regierung, die trotz anders lautender Behauptungen („Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“, Zitat Walter Ulbricht vom 15. Juni 1961) ihre eigene Bevölkerung einsperren wollte, die millionenfach versuchte, dem Sozialismus zu entkommen.

„Es ist wichtig, die Erinnerung an diesen Teil unserer Geschichte lebendig zu halten und die entsprechenden Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen. Das schulden wir den vielen Opfern dieses Unrechtsregimes, das noch vor wenigen Jahren seine eigenen Bürger im eigenen Land gefangen hielt. Eine Schande ist, dass SPD und Grüne landauf, landab ungeniert Aktionsgemeinschaften mit der linksextremistischen Antifa und der heute in „Die Linke“ umbenannten Mauermörderpartei SED bilden,“ so Willsch abschließend.

Zurück