Ein besonderer architektonischer Höhepunkt des Rheingau-Taunus-Kreises ist die Rüdesheimer Abtei St. Hildegard. Vor etwa 120 Jahren erbaut, liegt sie gut sichtbar in den Weinbergen Rüdesheims. Obwohl seit jeher sorgfältig in Schuss gehalten, zollt die Abtei und vor allem ihr Kirchendach ihrem Alter Tribut. Daher laufen schon die Planungen zu umfassenden Sanierungsmaßnahmen, die jüngst mit 3,3 Millionen Euro aus zwei Bundesförderprogrammen bezuschusst wurden. Der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU) besuchte die Abtei, um sich ein Bild der Lage zu machen.
Willsch teilt mit: „Die Abtei ist wirklich ein beeindruckendes Gotteshaus, welches in seiner Bedeutung weit mehr als nur hundert Jahre zurückreicht. Die Abtei ist von historischer Bedeutung für ganz Deutschland. Im Zwölften Jahrhundert nämlich leitete niemand Geringeres als die heilige Hildegard von Bingen die Abtei. Hildegard war 2012 von Papst Benedikt XVI. zur Kirchenlehrerin erhoben worden. Dieses Erbe von fast tausend Jahren trägt heute die Äbtissin Katharina Drouvé weiter. Ein Teil ihrer Bemühungen dreht sich um die notwendigen Sanierungen der Kirchdächer. Außerdem soll die Abtei durch innovative Nutzungskonzepte zukunftsfest aufgestellt werden. Diese Bemühungen sind von außerordentlicher kultur- und heimatpolitischer Bedeutung und werden daher auch weiterhin meine volle Unterstützung erfahren.“
Von der Hingabe der Ordensschwestern und der überwältigenden Architektur des Klosters beeindruckt, freut sich Willsch, dass die Bemühungen um Fördergelder für St. Hildegard gleich doppelt erfolgreich waren.