Klaus-Peter Willsch

Willsch: Kosten im Luftverkehr müssen gesenkt werden!

Die deutschen Standortkosten im Luftverkehr sind außer Kontrolle geraten und müssen schnellstmöglich auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zurückgeführt werden. Dies teilt der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

„Die Luftfahrt hat die Auswirkungen von Corona überwunden – nur nicht in Deutschland. Selbst mit einem erwarteten Wachstum in der ersten Jahreshälfte 2025 liegt das Sitzplatzangebot an deutschen Flughäfen nur bei 86 % des Vorkrisenniveaus“, so Willsch.

„Grundsätzlich ist die angekündigte Rücknahme der höheren deutschen Beimischungsquote für Power-to-Liquid-Kraftstoffe im Luftverkehr zu begrüßen. Ein Durchbruch ist es jedoch nicht, handelte es sich dabei doch wieder einmal um eine klassische deutsche Übererfüllung einer europäischen Regelung“, so Willsch weiter.

Auch so wird Fliegen in und ab Europa im Jahr 2025 teurer. Ab dem 1. Januar muss der an EU-Flughäfen getankte Treibstoff zwei Prozent nachhaltigen Kraftstoff, Sustainable Aviation Fuels (SAF), enthalten. Da SAF drei- bis fünfmal so teuer ist wie herkömmliches Kerosin, kommen allein auf die aus Deutschland abgehenden Flüge geschätzte zusätzliche Ausgaben von 300 bis 400 Millionen Euro pro Jahr zu.

„Das alles passt leider ins Bild. Fliegen ab Deutschland ist zu teuer! Erst im vergangenen Jahr wurde die deutsche Luftverkehrssteuer, von der mittlerweile nicht mehr existierenden links-gelben Ampel um 25 % erhöht. In anderen Ländern werden die Zeichen der Zeit hingegen erkannt. So schafft Schweden die Luftverkehrssteuer in diesem Jahr ab, und die meisten anderen Staaten erheben nicht einmal eine derartige Abgabe. Auch in Deutschland müssen wir die Spirale der Teuerung durchbrechen. Die Kosten im Luftverkehr müssen auf ein wettbewerbsfähiges Niveau im internationalen Vergleich gesenkt werden. Als Exportnation können wir es uns nicht erlauben, vom internationalen Flugverkehr abgeschnitten zu werden. Dafür werden wir uns als Unionsparteien nach der Bundestagswahl 2025 einsetzen!“, so Willsch abschließend.
 

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