Klaus-Peter Willsch

Willsch: Jobmaschine Frankfurter Flughafen muss geschützt werden!

Der Frankfurter Flughafen ist eine Jobmaschine für das Rhein-Main-Gebiet und ganz Deutschland. Er muss daher unbedingt geschützt und weiterentwickelt werden, teilt der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

„Unser Frankfurter Flughafen ist ein Drehkreuz, unser Tor zur Welt und ein Wirtschaftsmotor für Hessen und ganz Deutschland. 80.000 Mitarbeiter aus 90 Nationen sind am Flughafen beschäftigt, und 5.291 Tonnen Cargo werden auf Europas größtem Frachtflughafen umgeschlagen. Das müssen wir erhalten und weiterentwickeln! Umso weniger kann ich die Forderung der Frankfurter SPD-Bundestagskandidatin Lena Voigt nachvollziehen, ein Terminal zu schließen“, so Willsch.

Bei einer von Flughafengegnern (Bündnis der Bürgerinitiativen „Kein Flughafenausbau - Für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr“) ausgerichteten Podiumsdiskussion hatte sich die Berufsschullehrerin und Direktkandidatin der SPD im Wahlkreis 182 (Norden, Süden und Osten von Frankfurt), Lena Voigt, bitterlich über Fluglärm beklagt, um dann die Schließung eines Terminals in Aussicht zu stellen.

„Wie man zu so einer Einschätzung kommen kann, ist mir völlig unverständlich und zeugt von wenig Kenntnis der Luftverkehrswirtschaft und der Bedürfnisse von Unternehmen und Reisenden im Allgemeinen. Fakt ist: Die Luftfahrt hat die Auswirkungen von Corona überwunden – nur nicht in Deutschland. Selbst mit einem erwarteten Wachstum in der ersten Jahreshälfte 2025 liegt das Sitzplatzangebot an deutschen Flughäfen nur bei 86 % des Vorkrisenniveaus. Wir hinken hinterher, und das äußert sich in weniger Reisemöglichkeiten und höheren Ticketpreisen“, so Willsch.

Hinzu kommt, dass Fliegen in und ab Europa im Jahr 2025 ohnehin teurer wird. Ab dem 1. Januar muss der an EU-Flughäfen getankte Treibstoff zwei Prozent nachhaltigen Kraftstoff (Sustainable Aviation Fuels, SAF) enthalten. Da SAF drei- bis fünfmal so teuer ist wie herkömmliches Kerosin, kommen allein auf die von Deutschland abgehenden Flüge geschätzte zusätzliche Ausgaben von 300 bis 400 Millionen Euro pro Jahr zu.

„Das alles passt leider ins Bild: Fliegen ab Deutschland ist zu teuer! Erst im vergangenen Jahr wurde die deutsche Luftverkehrssteuer, von der mittlerweile nicht mehr existierenden links-gelben Ampel, um 25 % erhöht. In anderen Ländern werden die Zeichen der Zeit hingegen erkannt. So schafft Schweden die Luftverkehrssteuer in diesem Jahr ab, und die meisten anderen Staaten erheben nicht einmal eine derartige Abgabe. Auch in Deutschland müssen wir die Spirale der Teuerung durchbrechen. Die Kosten im Luftverkehr müssen auf ein wettbewerbsfähiges Niveau im internationalen Vergleich gesenkt werden. Aber die Frankfurter SPD will stattdessen Terminals stilllegen, um das Angebot weiter zu verknappen und die Preise in die Höhe zu treiben. Das wird es mit uns als CDU nicht geben! Als Exportnation können wir es uns nicht erlauben, vom internationalen Flugverkehr abgeschnitten zu werden. Dafür werden wir uns als Unionsparteien nach der Bundestagswahl 2025 einsetzen“, so Willsch abschließend.

Zurück