Die Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt im Deutschen Bundestag (PGLR) hat in ihrer konstituierenden Sitzung einen neuen Vorstand für die 21. Wahlperiode gewählt. Der bisherige Vorsitzende Klaus-Peter Willsch MdB wurde bei dieser Gelegenheit einstimmig wiedergewählt.
Willsch dazu: "Ich bedanke mich sehr herzlich für das Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen der Parlamentsgruppe in der nun vor uns liegenden Legislaturperiode."
Die PGLR ist eine fraktionsübergreifende Vereinigung von Bundestagsabgeordneten. Sie hat in der 21. Wahlperiode über 100 ordentliche Mitglieder und ist somit eine der größten überfraktionellen Vereinigungen im Deutschen Bundestag.
"Luft- und Raumfahrt ist ein außerordentlich spannender Politikbereich, der sich an der Schnittstelle der Politikfelder Verkehr, Wirtschaft, Forschung und Verteidigung ansiedelt. Traditionell wird dieser Politikbereich sehr stark von der Regierung gestaltet. Umso wichtiger ist daher eine stark aufgestellte PGLR, um die politischen, technischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen im Bereich Luft- und Raumfahrt aus dem Parlament heraus zu begleiten und mitzugestalten", so Willsch.
"In der Luftfahrt gilt es, den Jobmotor Luftfahrtindustrie in Deutschland wieder zum Laufen zu bringen. Während der Luftverkehr weltweit boomt, verharrt Deutschland in der Post-COVID-Stagnation. Ursächlich hierfür sind die hohen Standortkosten, maßgeblich getrieben von einer exorbitanten nationalen Abgaben- und Steuerlast. Hier müssen wir ansetzen - mit Entlastungen und echten Strukturreformen -, damit sich die Luftfahrt auch in Deutschland erholt und die Anbindung an das globale Streckennetz verbessert wird", so Willsch weiter.
"Die Raumfahrt hält schon in diesem Jahr ein echtes Highlight bereit: Deutschland wird Gastgeber der ESA-Ministerratskonferenz 2025 sein, auf der die Weichen für die europäische Raumfahrt der nächsten Jahre gestellt werden. Die Ministerratskonferenz findet voraussichtlich vom 26. bis 28. November 2025 in Bremen statt. Als Gastgeber muss Deutschland hier ein starkes Signal an unsere europäischen Partner senden: Germany is back!", so Willsch abschließend.