Schüler und Lehrkräfte der Hünstetter Gesamtschule haben am 02. Mai einen Demokratietag veranstaltet. Unter Mitwirkung der Schülervertretung und des Hünstetter Jugendparlaments wurde eine Auswahl an Workshops organisiert, im Rahmen derer die Teilnehmer in kleinen Gruppen Themen wie demokratische Beteiligungsmöglichkeiten, ehrenamtliches Engagement, Wehrfähigkeit und Kommunalpolitik diskutieren konnten. Der Wahlkreisabgeordnete im Deutschen Bundestag, Klaus-Peter Willsch, nahm im Zuge des von ihm geleiteten Workshops „Deutschland nach der Bundestagswahl – wie geht es weiter?“ an dem Projekttag teil.
Gemeinsam mit Schülern der 5. bis 10. Klasse diskutierte Klaus-Peter Willsch über die Arbeit als Bundestagsabgeordneter sowie die Politik in Deutschland und Europa. „Dabei interessierten sich die Schüler besonders für den Politikprozess: Wie wird man Abgeordneter? Wie sieht mein Alltag durch die Politik aus? Wie gestaltet sich die Arbeit in unserem Wahlkreis? Der Demokratietag bot eine gute Möglichkeit, um sich mit den jungen Bewohnern unseres Wahlkreises auszutauschen und ihnen Einblicke in die Abläufe und Funktionsweise unserer parlamentarischen Demokratie zu geben“, berichtet Willsch. „Dabei legte ich den Schwerpunkt besonders auf das ehrenamtliche Engagement in Vereinen, Verbänden und Parteien. Es sind die Ehrenamtler, auf die über 95 Prozent der Aufgaben in unserem demokratischen Staatswesen entfallen. Ohne sie könnte unsere Gesellschaft nicht funktionieren“, fügt der Bundestagsabgeordnete hinzu.
Eingeladen waren neben lokalen politischen Persönlichkeiten wie dem Hünstetter Bürgermeister Jan Kraus, Gemeindevertretern und Abgeordneten aus Land- und Bundestag auch Vertreter der Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, des Verfassungsschutzes und von NGOs. Die Diskussionsrunden boten eine gute Grundlage, um für das demokratische System zu werben und klarzustellen, dass Veränderungen nicht durch das Abdriften in politische Extreme, sondern durch das eigene Engagement und Mitwirken erzielt werden.
„Ich freue mich, einen Beitrag zum Demokratietag leisten zu können. Gerade in der heutigen Zeit, in der das gesellschaftliche Klima umso aufgeheizter ist, ist es wichtig, die Stärken unseres Systems aufzuzeigen. Durch die Demokratie wird es Bürgern erst ermöglicht, ihre Anliegen einzubringen und Veränderung, vor Ort oder gar europaweit, zu bewirken“, ergänzt Klaus-Peter Willsch abschließend.