Klaus-Peter Willsch

Willsch: Bundesregierung stärkt Wohnungsbau, Städtebauförderung und kommunale Infrastruktur

Die Bundesregierung setzt mit dem Bundeshaushalt 2026 sowie zusätzlichen Mitteln aus dem Klima- und Transformationsfonds und dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ bedeutende Akzente für den Wohnungsbau und die kommunale Infrastruktur. Insgesamt stehen im kommenden Jahr 7,7 Milliarden Euro im Bauetat zur Verfügung, ergänzt durch 875 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds und 3,4 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

„Wohnen ist eine existenzielle Frage. Ob Familien, die sich Eigentum aufbauen wollen, oder Kommunen, die Sportstätten und Bäder sanieren müssen, überall herrscht enormer Druck. In dieser angespannten Lage setzt der Bund mit dem beschlossenen Bauetat viele wichtige Impulse“, so Willsch.

Mit dem sogenannten Bauturbo werden Planungs- und Genehmigungsprozesse weiter beschleunigt und in bestimmten Fällen aufwendige Bebauungspläne überflüssig. Gleichzeitig wurden zentrale Programme neu aufgelegt oder ausgebaut. Dazu gehört der altersgerechte und barrierefreie Umbau, für den nun wieder 50 Millionen Euro frische Mittel bereitstehen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Unterstützung von Familien. Die Wohneigentumsförderung wird um 100 Millionen Euro auf insgesamt 350 Millionen Euro erhöht. Zudem stehen 250 Millionen Euro für das Programm „Jung kauft Alt“ bereit, das Familien mit Kindern beim Kauf und der anschließenden Sanierung einer Bestandsimmobilie unterstützt.

Auch die Kommunen profitieren deutlich. Die sogenannte Sportmilliarde stellt bis 2029 insgesamt eine Milliarde Euro für die Sanierung kommunaler Sportstätten zur Verfügung, ein Programm zur Sanierung kommunaler Schwimmbäder mit einem Budget von 250 Millionen Euro soll zusätzlich aufgelegt werden.

Mit 300 Millionen Euro startet zudem das neue Programm „Gewerbe zu Wohnen“. Ziel ist es, leerstehende Gewerbeimmobilien in dringend benötigten Wohnraum umzuwandeln. Bundesweit stehen rund sieben Prozent der Gewerbeflächen leer, das Potenzial liegt bei etwa 60.000 neuen Wohnungen.

Weitere Bausteine umfassen vier Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau, eine Milliarde Euro für die Städtebauförderung, 600 Millionen Euro für klimafreundlichen Neubau im Niedrigpreissegment und 150 Millionen Euro für die Sanierung von Frauenhäusern. Weiterhin stehen 800 Millionen Euro für das Förderprogramm EH55-Plus zur Verfügung, um stagnierende Wohnungsbauprojekte in Gang zu bringen. Detaillierte Informationen sind zu finden unter: https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_871680.html.

„Die Richtung stimmt, aber wir brauchen weitere Reformschritte. Weniger Bürokratie, mehr Geschwindigkeit und eine konsequente Straffung der Förderprogramme – das bleibt entscheidend, damit Deutschland wieder ausreichend und bezahlbar baut“, so Willsch abschließend.

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