Klaus-Peter Willsch

Stillstand an der Schranke – Willsch fordert endlich Taten

Auf Initiative von Klaus-Peter Willsch fand in Rüdesheim erneut ein Fachgespräch zum Bahnübergang an der B42 statt. Zentraler Teilnehmer war der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Ulrich Lange, der auf Initiative von Willsch für diesen Termin bereitstand. Ebenfalls beteiligt waren der neu gewählte Bürgermeister der Stadt Rüdesheim am Rhein, Dirk Stuckert, die Staatssekretärin im hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Ines Fröhlich, sowie Vertreter von CDU und SPD aus Bund, Land und Kommune. Dies teilt der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

Die Beseitigung des Bahnübergangs wird seit mehreren Jahren diskutiert. Bereits 2013/2014 hat die hessische Straßenbauverwaltung eine Planungsvereinbarung zwischen der Deutschen Bahn und dem Land Hessen zur Beseitigung des Bahnübergangs abgeschlossen, nachdem die 1998 zugesagte Tunnellösung 2012 aufgekündigt wurde. In einer 2022 fertiggestellten Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Varianten zur Beseitigung diskutiert, unter anderem unter Berücksichtigung der Verträglichkeit mit dem Denkmalschutz und dem UNESCO-Welterbe. Im Bundesverkehrsministerium wird eine erneute Stellungnahme des Welterbekomitees erwartet.

„Die Schranke muss weg. Knapp zwei Wochen nach dem Besuch von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder in Rüdesheim habe ich dies dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, meinem Bundestagskollegen Ulrich Lange, in einem virtuellen Gespräch erneut sehr deutlich gemacht“, so der Bundestagsabgeordnete. „Jetzt geht es darum, dass aus Gesprächen endlich Entscheidungen werden. Dafür müssen über Parteigrenzen hinweg alle an einem Strang ziehen. Nach Jahren der Diskussion erwarte ich konkrete Fortschritte und werde den Vorgang weiterhin mit hoher Priorität und Nachdruck begleiten“, so Willsch weiter.

Dass die Schranke teilweise bis zu 20 Minuten am Stück geschlossen ist, hat nicht nur spürbare Auswirkungen auf Anwohner, Pendler und Touristen. Auch für den Rettungsdienst stellt die geschlossene Schranke ein erhebliches Problem dar. Einsatzfahrzeuge können den Übergang in dieser Zeit nicht passieren, was im Ernstfall zu drastischen Verzögerungen führt und Menschenleben gefährden kann.

„Rüdesheim braucht jetzt eine verbindliche, konkrete und zügige Entscheidung. Weitere Jahre des Zögerns und Prüfens sind nicht akzeptabel. Für mich ist klar: Die beste Lösung ist eine Untertunnelung. Gleichzeitig bleibt das langfristige Ziel unverrückbar, den Schienengüterverkehr mit einer Tunnellösung unter Taunus und Westerwald dauerhaft aus dem Mittelrheintal herauszuführen.“, so Willsch abschließend.

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