Klaus-Peter Willsch

Artemis II: Rückkehr zum Mond als starkes Signal transatlantischer Zusammenarbeit

Mit Artemis II beginnt ein neues Kapitel der bemannten Raumfahrt. Die Mission steht für die Rückkehr der Menschheit zum Mond und zugleich für die Zusammenarbeit zwischen Europa und den Vereinigten Staaten. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

„Mit Artemis II kehrt die Menschheit nicht nur zum Mond zurück, sondern setzt ein starkes Zeichen für internationale Zusammenarbeit, technologischen Fortschritt und strategische Handlungsfähigkeit. Auch für Deutschland und Europa ist das ein bedeutender Moment, denn wir sind nicht nur Partner, sondern leisten einen zentralen Beitrag zum Gelingen dieser Mission“, erklärt Klaus-Peter Willsch.

Ein zentraler Bestandteil der Mission stammt aus Deutschland. Das European Service Module, entwickelt unter Federführung von Airbus in Bremen, bildet das Antriebs- und Versorgungssystem des Orion-Raumschiffs. Es versorgt die Astronauten mit Luft, Wasser und Energie, steuert die Temperatur und sorgt mit seinen Triebwerken für die entscheidenden Manöver im All.

„Europa liefert die Energie, die diese Reise überhaupt erst möglich macht. Das ist Hightech ‚Made in Germany‘ und zugleich Ausdruck unserer Leistungsfähigkeit als Industriestandort. Deutschland trägt hier als größter Beitragszahler der ESA eine besondere Verantwortung und wird dieser Rolle gerecht“, so Willsch.

Die Mission steht zugleich für die bewährte transatlantische Partnerschaft in der Raumfahrt. Seit Jahrzehnten arbeiten Europa und die USA eng zusammen, von der Internationalen Raumstation bis hin zum Artemis-Programm. Gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen ist diese Zusammenarbeit ein Stabilitätsanker.

„Die Raumfahrt ist längst mehr als ein wissenschaftliches Projekt. Sie ist Schlüsseltechnologie, Innovationsmotor und strategisches Instrument. Wer im All präsent ist, gestaltet auch auf der Erde die Zukunft. Deshalb braucht es beides: eine enge Partnerschaft mit den USA und gleichzeitig eine starke, eigenständige europäische Raumfahrt“, betont Willsch.

Mit Artemis II wird diese Verbindung aus Kooperation und Eigenständigkeit greifbar. Europa bringt seine technologischen Stärken ein und gewinnt zugleich strategische Bedeutung im globalen Wettbewerb.

„Die Mission zeigt eindrucksvoll, dass Europa liefern kann. Wenn wir unsere Kräfte bündeln, klug investieren und entschlossen handeln, dann bleibt die Raumfahrt auch künftig ein Feld, auf dem wir Maßstäbe setzen. Deutschland muss dabei weiterhin Impulsgeber sein“, so Willsch abschließend.

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