Die erfolgreiche Rückkehr der Artemis-II-Mission markiert einen bedeutenden Meilenstein für die internationale Raumfahrt. Erstmals seit Jahrzehnten haben wieder Astronauten den Mond umrundet und sind sicher zur Erde zurückgekehrt. Atemberaubende Aufnahmen des Mondes, haben die Leistungsfähigkeit moderner Raumfahrt eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt, Klaus-Peter Willsch, mit.
„Die sichere Rückkehr der Astronauten ist ein großer Erfolg und ein überzeugender Beleg für die Leistungsfähigkeit moderner Raumfahrt. Artemis II zeigt, dass internationale Zusammenarbeit, technologische Exzellenz und strategischer Wille Hand in Hand gehen“, erklärt Klaus-Peter Willsch.
Zugleich unterstreicht die Mission die zentrale Rolle deutscher und europäischer Technologie. Das European Service Module, gefertigt in Bremen, war bei dieser Mission ein unverzichtbarer Bestandteil des Orion-Raumschiffs. Es sorgt für Antrieb, Energieversorgung sowie die Versorgung der Besatzung mit Luft und Wasser und gewährleistet damit die Funktionsfähigkeit der gesamten Mission.
„Ohne das European Service Module wäre diese Mission nicht möglich gewesen. Hier zeigt sich einmal mehr: Hightech ‚Made in Germany‘ ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg internationaler Großprojekte. Deutschland übernimmt Verantwortung und liefert“, so Willsch.
Auch die Rückkehr zur Erde stellte höchste Anforderungen an Mensch und Material. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre war die Kapsel extremen Temperaturen und Kräften ausgesetzt, ehe sie, stark abgebremst durch Fallschirme, im Pazifik wasserte und die Astronauten sicher geborgen werden konnten.
Nach der erfolgreichen Rückkehr richtet sich der Fokus auf den nächsten Schritt: die bemannte Mondlandung. Diese ist derzeit für das Jahr 2028 vorgesehen und wird unter maßgeblicher europäischer Beteiligung erfolgen, auch ein deutscher Astronaut soll Teil der Mission sein.
„Die erfolgreiche Rückkehr von Artemis II markiert den Übergang in die nächste Phase der bemannten Raumfahrt. Mit der geplanten Mondlandung im Jahr 2028 richtet sich der Blick klar nach vorn. Deutschland und Europa müssen dabei den Anspruch haben, nicht nur zu begleiten, sondern maßgeblich mitzugestalten. Dass ein deutscher Astronaut Teil dieser Mission sein soll, unterstreicht diesen Anspruch. Als größter Beitragszahler der ESA tragen wir besondere Verantwortung, der wir auch weiterhin gerecht werden müssen“, so Willsch abschließend.