Klaus-Peter Willsch

Willsch: Bewerbungsphase für den bap-Preis Politische Bildung 2026 läuft

Jede Generation bringt ihre eigenen Erfahrungen, Perspektiven und Denkweisen mit. Kinder und Jugendliche sehen sich trotz der gesetzlichen Schutzmechanismen oft mit struktureller Benachteiligung konfrontiert, während ältere Generationen vor anderen Herausforderungen wie Altersdiskriminierung, wachsendem Pflegebedarf und mangelnder sozialer Teilhabe stehen. Der Frage, wie diese unterschiedlichen Perspektiven in die gesellschaftliche Debatte eingebracht werden können, nimm sich der bap-Preis Politische Bildung 2026 an. Dies teilt der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

Unter dem Themenschwerpunkt „Stimmen für morgen – Generationengerechtigkeit gestalten“ können bis zum 30.04.2026 Formate bei dem Bundesausschuss Politische Bildung e.V. beworben werden, die gesellschaftliche Debatten zwischen Generationen aufgreifen, diese sichtbar machen und zum Dialog einladen. Dazu zählen unter anderem Themenfelder wie eine gerechte Ressourcenverteilung, politische Repräsentation, Renten- und Sozialpolitik, demografische Entwicklungen und die sozial-ökologische Transformation. Der bap-Preis würdigt herausragende politische Bildungsarbeit, die gesellschaftliche Verantwortung ernst nimmt und Generationengerechtigkeit als demokratische Gestaltungsaufgabe begreift. Prämiert werden dabei politische Bildungsprojekte, die einen niederschwelligen Nachahmungscharakter haben, bereits in der Praxis erprobt wurden und nicht älter als drei Jahre sind. Die beworbenen Programme sollten dabei möglichst durch ein öffentliches Förderprogramm Unterstützung erfahren haben.

Der Preis ist mit bis zu 3.000 Euro dotiert. Eine Jury, bestehend aus Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Vertretern von Ministerien, Behörden, der Wissenschaft und der Trägerlandschaft der politischen Bildung entscheiden über drei Preisträger, welche ihre Auszeichnung im Rahmen der Preisverleihung am 06. Oktober 2026 in Berlin entgegennehmen können. Bewerben können sich freie Träger, Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände sowie gemeinnützige Organisationen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Auch Schulen können im Rahmen einer Kooperation mit einem freien Träger teilnehmen, sofern die Bewerbung durch den Träger erfolgt.

„Die unterschiedlichen Perspektiven sind verschiedene Seiten derselben Medaille und müssen zusammengebracht, nicht gegeneinander ausgespielt werden. Fragen darüber, wie Lasten und Chancen zwischen Jung und Alt verteilt werden können, sind für den gesellschaftlichen Zusammenhang entscheidend. Politische Bildung spielt für die Beantwortung dieser Fragen eine zentrale Rolle. Nur so lässt sich wissen, wie wir Konflikte überwinden können. Denn dann entsteht Raum für tatsächlichen Dialog“, so Willsch abschließend.

Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular sind online abrufbar.

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