Großartige Nachrichten für Waldems! Der Sportpark im Ortsteil Steinfischbach erhält im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ eine Förderung in Höhe von 755.824 Euro. Gefördert wird der Umbau des bestehenden Naturrasenplatzes zu einem modernen Kunstrasengroßspielfeld mit zeitgemäßer Beleuchtungsanlage. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.
„Das ist ein echter Gewinn für Waldems und die gesamte Region. Der neue Kunstrasenplatz schafft endlich verlässliche Trainingsbedingungen über das ganze Jahr hinweg. Gerade für Kinder und Jugendliche ist das ein wichtiger Schritt, weil Sportangebote dadurch dauerhaft gesichert und ausgeweitet werden können“, erklärt Willsch.
Der Umbau ist Teil der Weiterentwicklung der bestehenden Sportanlage. Insbesondere die Umstellung von Naturrasen auf Kunstrasen ermöglicht eine deutlich verlässlichere Nutzung, unabhängig von Witterung und Jahreszeit. Die Maßnahme trägt dazu bei, die Sportanlage insgesamt zu stärken und den Trainings- und Spielbetrieb langfristig abzusichern. Damit entsteht ein zentraler, ortsübergreifender Treffpunkt für Vereinsleben, Ehrenamt und Gemeinschaft der ganzen Gemeinde.
Die Förderung erfolgt im Rahmen der ersten Förderrunde der sogenannten Sportmilliarde. Das Programm war bundesweit dutzendfach überzeichnet. Umso erfreulicher ist es, dass sich der Antrag aus Waldems erfolgreich durchsetzen konnte. Die Planung zeigt klar, dass hier mit Weitblick gearbeitet wird und eine nachhaltige Perspektive für den Sport vor Ort geschaffen wird.
„Bürgermeister Markus Hies hatte sich nachdrücklich für das Projekt eingesetzt. Er hat sich sehr gefreut und gedankt dafür, dass es mir im Haushaltsausschuss gelungen ist, dieses für seine Gemeinde wichtige Projekt in die Bundesförderung zu bringen, wie er mir bei meinem Anruf mitteilte“, so Willsch.
Insgesamt gingen 3.684 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Milliarden Euro war der Projektaufruf 23-fach überzeichnet. In der ersten Tranche stehen 333 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung. Für Projekte, die in dieser Runde nicht berücksichtigt werden konnten, besteht die Möglichkeit, sich im nächsten Förderaufruf, der voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen wird, erneut zu bewerben.
Aktuell läuft bis zum 19. Juni 2026 das Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“. Hierfür stellt der Bund 250 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Förderprogramm sollen Kommunen dabei unterstützt werden, ihre Schwimmstätten zu modernisieren und langfristig zu erhalten. Städte und Gemeinden können sich im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ mit Interessenbekundungen bewerben. Antragsberechtigt sind Städte und Kommunen, in deren Gebiet sich das zu fördernde Projekt befindet. Alle Informationen zum Schwimmbadprogramm finden Sie hier: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/aufrufe/aktuelle-meldungen/sks-sb.html.