In Hünstetten-Wallrabenstein rollt der Ball künftig wieder auf frisch saniertem Kunstrasenplatz. Denn die Kunstrasenanlage des SV Wallrabenstein wird im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ mit 250.000 Euro gefördert. Mit den Mitteln werden der stark beanspruchte Kunstrasenplatz sowie die in die Jahre gekommene Tribüne grundlegend saniert und wieder in einen sicheren, modernen und dauerhaft nutzbaren Zustand versetzt. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.
„Das ist eine wirklich starke Nachricht für den Verein, für den Jugendfußball und für die gesamte Gemeinde. Hier wird ganz konkret vor Ort geholfen. Wer in Sportanlagen investiert, investiert in Gemeinschaft, in Zusammenhalt und in die Zukunft unserer jungen Generation“, so Willsch weiter.
Der bestehende Kunstrasenplatz hat seine Lebensdauer bereits deutlich überschritten und weist erhebliche Abnutzungserscheinungen auf. Die Sanierung stellt sicher, dass der Trainings- und Spielbetrieb auch künftig zuverlässig und vor allem sicher stattfinden kann. Gleichzeitig wird die Tribüne ertüchtigt, sodass auch für Zuschauer wieder angemessene Bedingungen geschaffen werden. Die Maßnahme trägt damit entscheidend dazu bei, die sportliche Infrastruktur langfristig zu sichern und das Vereinsleben vor Ort zu stärken.
Die Förderung erfolgt im Rahmen der ersten Ausschüttungsrunde der sogenannten Sportmilliarde. Das Programm war bundesweit dutzendfach überzeichnet, entsprechend hoch war der Wettbewerb. Umso erfreulicher ist es, dass sich der überzeugende Antrag aus Wallrabenstein durchsetzen konnte. Das ist ein starkes Signal für die Region und für das große ehrenamtliche Engagement vor Ort.
„Bürgermeister Jan Kraus hatte sich nachdrücklich für das Projekt eingesetzt. Er hat sich sehr gefreut und gedankt dafür, dass es mir im Haushaltsausschuss gelungen ist, dieses für seine Gemeinde wichtige Projekt in die Bundesförderung zu bringen, wie er mir bei meinem Anruf mitteilte“, so Willsch. Jan Kraus, Vorsitzender der Hünstetter Liste, ist seit 2013 Bürgermeister der Gemeinde links und rechts der Hühnerstraße. Er gehört im Kreistag der CDU-Fraktion an und wird von der örtlichen CDU unterstützt. Auch die Hünstetter CDU-Vorsitzende, Bettina Schewe-Rau zeigte sich hocherfreut über die positive Nachricht. „Da zeigt sich, was es wert ist, einen erfahrenen Wahlkreisabgeordneten in Berlin zu haben!“
Insgesamt gingen 3.684 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Milliarden Euro war der Projektaufruf 23-fach überzeichnet. In der ersten Tranche stehen 333 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung. Für Projekte, die in dieser Runde nicht berücksichtigt werden konnten, besteht die Möglichkeit, sich im nächsten Förderaufruf, der voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen wird, erneut zu bewerben.
Aktuell läuft bis zum 19. Juni 2026 das Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“. Hierfür stellt der Bund 250 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Förderprogramm sollen Kommunen dabei unterstützt werden, ihre Schwimmstätten zu modernisieren und langfristig zu erhalten. Städte und Gemeinden können sich im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ mit Interessenbekundungen bewerben. Antragsberechtigt sind Städte und Kommunen, in deren Gebiet sich das zu fördernde Projekt befindet. Alle Informationen zum Schwimmbadprogramm finden Sie hier: www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/aufrufe/aktuelle-meldungen/sks-sb.html.