Klaus-Peter Willsch

Willsch: Film- und Lichtprojektion im Parlamentsviertel – Parlamentarisches Freilichtkino an der Spree startet am 05. Juli

Eine faszinierende Flim- und Klanginstallation erzählt die Geschichte des Parlamentarismus in Deutschland.

Das Spreeufer im Berliner Parlamentsviertel verwandelt sich auch in diesem Jahr in eine der eindrucksvollsten Lichtspielbühnen der Hauptstadt. Eine faszinierende Flim- und Klanginstallation erzählt die Geschichte des Parlamentarismus in Deutschland. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

Ab Sonntag, den 05. Juli bis zum Tag der Deutschen Einheit am 03. Oktober erzählt eine Film- und Lichtprojektion allabendlich die bewegte Geschichte der parlamentarischen Demokratie in Deutschland – vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur aktuellen Wahlperiode. Die Film- und Lichtprojektion wird auch in diesem Jahr wieder an der Fassade des Marie-Elisabeth-Lüders-Haus präsentiert.

Die Installation beginnt mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945. Die Zuschauer erleben auf eindrucksvolle Weise die parallelen Entwicklungen in Ost- und Westdeutschland: Während im Westen, von Frankreich, Großbritannien und den USA besetzt, die Grundlagen eines demokratischen Rechtsstaats mit dem Grundgesetz entstehen, etabliert sich im Osten ein sozialistisches Einparteiensystem. Das Ende der DDR und die Wiedervereinigung am 03. Oktober 1990 markiert die Vollendung der deutschen Einheit – unter dem Dach des Grundgesetzes. Die Installation macht die Unterschiede zwischen beiden politischen Systemen deutlich, zeichnet die Entwicklung des Parlamentarismus in Deutschland nach und zeigt, wie sich gesellschaftlicher Wandel vollzieht und aktiv mitgestaltet werden kann.

„Die Filmvorführung bringt die wichtigsten Kapitel deutscher Parlamentsgeschichte mit modernster Technik an historischer Stelle eindrucksvoll zum Leben“, so Klaus-Peter Willsch. „Die Projektion macht zudem deutlich, dass das Parlament das Herzstück der Demokratie darstellt. Es muss selbstbewusst die Regierung wählen und kontrollieren“, so Willsch weiter.

Die rund 40-minütige Vorstellung wird an jedem Abend zwei Mal hintereinander gezeigt. Das ganze Marie-Elisabeth-Lüders-Haus ist Teil der Inszenierung. Insgesamt werden fünf Projektionsflächen bespielt. Die größte Fläche misst 300 Quadratmeter. Zusätzlich werden mit Laserprojektoren weitere Motive auf verschiedenen Gebäudeteilen abgebildet. Der Zuschauerbereich befindet sich auf den Freitreppen am südlichen Spreeufer beim Friedrich-Ebert-Platz. Der Besuch ist kostenlos.

Täglich beginnt die Projektion ab dem:

  1. 05. Juli um 22:15 Uhr,
  2. 17. Juli um 22:00 Uhr,
  3. 31. Juli um 21:45 Uhr,
  4. 10. August um 21:15 Uhr,
  5. 28. August um 20:45 Uhr,
  6. 11. September bis 03. Oktober um 20:15 Uhr.
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