Die Wirtschaftsjunioren Deutschland zeichnen mit dem Ausbildungs-Ass jährlich Betriebe und Initiativen aus, die in ihrer Ausbildungsarbeit besonders engagierter sind. Ziel ist, dem Fachkräftemangel mit attraktiven Ausbildungsangeboten zu begegnen und den Stellenwert einer dualen Ausbildung zu verdeutlichen, wie der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mitteilt.
Die Preisvergabe erfolgt durch die Wirtschaftsjunioren Deutschland, die Junioren des Handwerks, die INTER Versicherungsgruppe und das „handwerk magazin“, neben denen auch die Deutsche Industrie- und Handelskammer sowie das Berufsbildungsinstitut in der Jury vertreten sind.
Das Ausbildungs-Ass soll die besten Beispiele aus der Ausbildungspraxis hervorheben, damit diese Bekanntheit und Nachahmung erfahren können. Darüber hinaus ehrt der Preis das Engagement von Unternehmen und Initiativen, die der Qualität der Ausbildung einen besonderen Stellenwert zumessen. Daher werden Unternehmen und Initiativen gesucht, die ihre Auszubildenden überdurchschnittlich fördern, neue und kreative Wege gehen und Jugendlichen dabei unterstützen, ihren Weg ins Berufsleben zu finden. „Die Vernetzung von Ausbildern und die Weiterentwicklung der Ausbildungsgestaltung sind gute Möglichkeiten, engagierte Auszubildende zu gewinnen. Befragungen unter Auszubildenden zeigen, dass diese viel Wert auf eine gute Betreuung, interessante Arbeitsinhalte und eigenverantwortliches Arbeiten legen. Daher möchte ich dazu ermutigen, sich auf das Ausbildungs-Ass zu bewerben, denn innovative Lösungen werden dringend gebraucht“, so Willsch.
Das Ausbildungs-Ass wird in den folgenden Kategorien vergeben:
- Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe,
- Unternehmen des Handwerks sowie
- außer-, überbetriebliche und schulische Ausbildungsinitiativen, was Berufsschulen und Innungen einschließt.
In den Kategorien Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe sowie Handwerk werden drei Preisträger ausgewählt. Auf die Kategorie Ausbildungsinitiativen entfällt ein Preis. Zudem hat die Jury die Möglichkeit, einen mit 500 Euro dotierten Sonderpreis zu vergeben. Das Ausbildungs-Ass ist mit einem Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro dotiert, wobei die ersten Plätze in den jeweiligen Kategorien mit 2.500 Euro, die zweiten Plätze mit 1.500 Euro und die dritten Plätze mit 1.000 Euro Preisgeld ausgelobt werden.
Für eine erfolgreiche Bewerbung muss der digitale Bewerbungsbogen ausgefüllt, eine Kurzbeschreibung zu einem konkreten Projekt, einer Veranstaltung oder einem Programm angefügt sowie ein bis zu 90 Sekunden langes Video hochgeladen werden, welches dazu dient, Einblicke in den reellen Ausbildungsalltag zu gewinnen. Zweck der Projektbeschreibung ist, aufzuzeigen, wie die Ausbildungstätigkeit praktiziert und weiterentwickelt wird. Dabei soll darauf eingegangen werden, wie die Ausbildung umgesetzt wird und inwiefern sich diese von anderen abhebt.
Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, die in die Handwerksrolle eingetragen oder Mitglied in einer Industrie- und Handelskammer oder eines anderen Berufsverbandes sind. Ebenfalls teilnahmeberechtigt sind Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften sowie Innungen. Für Bewerbungen in der Kategorie „außer-, überbetriebliche und schulische Ausbildungsinitiativen“ kommen auch Kooperationen und Initiativen abseits des direkten unternehmerischen Umfelds in Frage.
Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2026. Aus allen eingegangenen Bewerbungen wählt die Jury bis zu 25 Bewerber aus, die zur Preisverleihung am 03. November 2026 nach Berlin eingeladen werden. Weitere Informationen sowie der digitalen Bewerbungsbogen sind unter www.ausbildungsass.de abzurufen.
