Für die denkmalgerechte Sanierung des historischen Eltzer Hofes in Eltville stellt der Bund 300.000,- aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm zur Verfügung. Gefördert werden substanzsichernde Maßnahmen am Haupthaus, Instandsetzungen im Umfeld des Gebäudes sowie Instandsetzungen an der Fassade. Ziel ist es, die bauliche Substanz langfristig zu sichern. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.
„Der Eltzer Hof ist fester Bestandteil der Identität Eltvilles. Wer durch die Altstadt geht, begegnet hier einem Stück Rheingauer Geschichte. Dass der Bund mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm die Verantwortung für die Instandhaltung historischer Bauten auch in Eltville mitträgt, ist ein starkes Signal für den Erhalt unserer historischen Ortskerne“, so Willsch weiter.
Das historische Haupthaus des Eltzer Hofs, in dem spätgotische und Renaissance-Elemente mit barockem Umbau verbunden sind, bildet mit dem später in den Hof integrierten Martinsturm den historischen Kern des Eltzer Hofes. Der Martinsturm war Teil der ehemaligen Stadtbefestigung. Das Haupthaus aus dem späten 16. Jahrhundert prägt mit seiner markanten Fassadengestaltung bis heute das Erscheinungsbild der Eltviller Altstadt. Die charakteristischen Sandsteinelemente, die klare Fassadengliederung sowie die Einbindung in das gewachsene Gefüge aus Tor, Turm und Hofanlage verleihen dem Gebäudeensemble eine besondere ästhetische Bedeutung für das Eltviller Stadtbild.
Bereits in früheren Bauabschnitten wurde der Eltzer Hof mit Mitteln des Denkmalschutz-Sonderprogramms unterstützt. Die nun bewilligte Förderung ermöglicht die Fortführung der denkmalgerechten Instandsetzung.
