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Willsch: Südumgehung Limburg muss Priorität werden

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat Diez und Limburg besucht. Im Mittelpunkt stand die B54-Ortsumgehung zur Entlastung der Limburger Innenstadt. Dies teilt der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

„Die Limburger Innenstadt muss entlastet werden. Die angespannte Verkehrssituation in der Stadt hat sich in den letzten Jahren weiter verschärft. Die Südumgehung ist dabei ein wichtiger Schritt, um den Verkehr aus der Innenstadt herauszuführen. Dies habe ich dem Minister im Gespräch deutlich gemacht“, so Willsch.

Der Minister machte sich in einem Gespräch mit geladenen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein Bild von der angespannten Verkehrssituation. In Limburg treffen mit der B54, der B8, der B49 und der B417 gleich vier Bundesstraßen aufeinander. Dazu kommt der Anschluss an die Autobahn A3. Das macht Limburg zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt der Region. Täglich durchqueren tausende Fahrzeuge die Innenstadt. Engpässe und das hohe Verkehrsaufkommen führen seit Jahren zu Staus sowie zu hohen Lärm- und Luftbelastungen.

Bereits seit Mitte der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts existiert in Limburg eine Freihaltetrasse für den Bau einer Südumgehung. Die geplante Ortsumgehung soll den Durchgangsverkehr aus der Limburger Innenstadt herausführen. Geplant ist eine Trasse mit teilweiser Tunnelführung durch Blumenrod und die Südstadt. Der Verkehr aus Diez soll so direkt auf die Autobahn A3 führen. Auf hessischer Seite ist die geplante Ortsumgehung im Bundesverkehrswegeplan 2030 als weiterer Bedarf mit Planungsrecht eingestuft. Die Weiterführung auf dem Gebiet von Rheinland-Pfalz in Richtung Diez lediglich als weiterer Bedarf.

Verkehrsminister Schnieder machte deutlich, dass auf hessischer Seite durch die Einstufung als „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ die Planungen durch die Landesverkehrsbehörde „Hessen mobil“ im Auftrag des Bundes vorangetrieben werden können und appellierte an die anwesenden hessischen Landtagsabgeordneten Christian Wendel und Andreas Hofmeister, entsprechenden Einfluss auf das hessische Verkehrsministerium zu nehmen. Für die Rheinland-pfälzische Seite sei es wichtig, die Trasse auf dortigem Grund auf eine höhere Dringlichkeit hochzustufen, da das Projekt nur gemeinsam funktioniere.

„Jetzt kommt es darauf an, die Ortsumgehung im nächsten Bundesverkehrswegeplan in den vordringlichen Bedarf zu bringen. Diese Höherstufung ist zwingend notwendig. Dafür werde ich mich weiterhin einsetzen. Die Menschen in Limburg erwarten zu Recht eine spürbare Entlastung. Anwohner und Innenstadt dürfen nicht länger unter der hohen Verkehrsbelastung leiden“, so Willsch abschließend.