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Willsch erwartet Entschuldigung von Sinß wegen Hasskommentar

"Wer Merz wählt, tötet Menschen" - mit diesem Kommentar unter einem Facebook-Beitrag des Nord-Münchener JU-Vorsitzenden Alexander Rulitschka vom 2. März hat SPD-Politiker Carsten Sinß eine Grenze überschritten. Die Aussage steht für sich und muss nicht weiter kommentiert werden. Carsten Sinß hat sich selbst disqualifiziert und als Hetzer entlarvt. Gerade als Mitglied des Kreistages des Rheingau-Taunus-Kreises sowie Vorsitzender der SPD Oestrich-Winkel darf, kann und sollte man sich so nicht äußern.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Sinß im Internet gehen lässt. Als im Oktober 2018 ein 14-jähriges Mädchen das Opfer eines Brandanschlages am Kölner Hauptbahnhof wurde, kommentierte er zynisch: "Es war eine Geiselnahme. Nicht mehr, nicht weniger. Hatten wir immer mal wieder und haben wir immer mal wieder." (Quelle: https://www.facebook.com/alexander.rulitschka/posts/10210039905753064)

Das Mädchen wurde im Anschluss sechs Mal operiert und musste zwei Hauttransplantationen über sich ergehen lassen. (Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article184593536/Geiselnahme-in-Koeln-14-jaehriges-Opfer-spricht-ueber-die-Tat.html)

Dies mag man als geschmacklos und Mangel an Empathie abtun, aber nun hat Carsten Sinß eine Grenzüberschreitung begangen, die nicht ignoriert werden darf. Ich habe den Kommentar von Carsten Sinß daher auf dem Portal "Hessen gegen Hetze" angezeigt. Hasskommentare sind solche, die Menschen aufgrund [...] ihrer politischen Haltung, Einstellung und/oder Engagements, [...] angreifen, entsprechende Äußerungen fördern, rechtfertigen oder dazu anstiften."

Friedrich Merz hat weit über die Union hinaus viele Anhänger. Diese als Mörder oder Totschläger darzustellen, ist eine völlig inakzeptable Entgleisung. Von Carsten Sinß erwarte ich eine öffentliche Entschuldigung. Von Marius Weiß, dem Vorsitzender der SPD Rheingau-Taunus, fordere ich genauso wie von Dr. Georg Mahr, dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Kreistag, eine glasklare Distanzierung von den Aussagen ihres Funktions- und Mandatsträgers.